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Die Geschichte des Neurophone
Patrick Flanagan entwickelte das erste Neurophone im
Alter von 14 Jahren. Es brachte ihm eine Goldmedaille der Academy of Achievement und den Ruf eines ‘Wunderkinds’ ein. Das LIFE MAGAZINE veröffentlichte einen Artikel über den jungen Erfinder des Neurophones.
Daraufhin erhielt er Tausende von Briefen und Anfragen aus aller Welt. Manche waren nur adressiert an: Pat Flanagan, Erfinder, Texas, USA.
Nach einem jahrelangen Kampf mit den Behörden erhielt Patrick Flanagan schließlich ein Patent auf das
Neurophone, nachdem er zeigen konnte, dass ein tauber Patentamts-Angestellter mit Hilfe des Neurophonegerätes wieder Musik hören konnte. Die Informationsschrift für ein
weiteres Neurophone-Patent wurden für fünf Jahre von der Defense Intelligence Agency (DIA, militärischer Geheimdienst) aus Gründen der nationalen Sicherheit beschlagnahmt, da die mögliche Tragweite von Flanagans
Erfindung erkannt wurde.
Ein speziell entwickeltes Neurophone war später die Basis
für ein Projekt, das verschiedene Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit einer Forschungseinrichtung der U.S. Marine durchführten: eine Mensch-Delphin-Kommunikation bzw. einen Mensch-Delphin-Sprachübersetzer. Dieses
Gerät ermöglichte es, die menschliche Sprache zu entschlüsseln und komplexe Delphin-Pfeifsignale zu erzeugen. Delphine kommunizieren im Ultraschallbereich, der außerha lb der menschlichen Hörbereichs liegt. Wenn Delphine pfiffen, übersetzte das Gerät die Pfiffe in menschliche Sprache
und umkehrt menschliche Sprache in Delphinlaute. Dem Team des Delphinprojekts gelang es, das Kodierungssystem zu entschlüsseln, mit dem das menschliche Gehirn Sprache interpretiert und fanden
heraus, wie das Gehirn im dreidimensionalen Raum Schallwellen ortet. Technologien, die während des Deplhinprojekts entwickelt wurden inspirierten
Patrick Flanagan zu einer Weiterentwicklung des Neurophone - einer digitalen Version.
Patrick Flanagan hat das Neurophone über viele Jahre hinweg immer wieder weiterentwickelt und verbessert. Die Einsatzmöglichkeiten scheinen noch lange nicht
ausgeschöpft. 2002 ist es Dr. Patrick Flanagan gelungen, mit dem Neurophone GPF-1011 DSP (siehe links) nicht nur ein verbessertes, sondern auch ein kostengünstigeres Modell auf den Markt zu bringen. Das DSP enthält einen
fortschrittlichen Mikroprozessor, eine Anschlussmöglichkeit für externe Klangquellen und einen eingebauten Generator für Rosa Rauschen.
Eine Art Variante des DSP ist das Neurophone GRS (siehe rechts). Auch das DSP ist ein mobiles Gerät
ist, das GRS kann aber dank seines stabilen, leichten Kunststoffgehäuses mit Gürtelclip unauffälliger z. B. bei Seminaren etc. verwendet werden. Statt einer Anschlussmöglichkeit für externe Klangquellen
erzeugt das GRS wahlweise zum Rosa Rauschen einen ‘Fibonacci-Klang’. Das GRS ist mit einem eingebauten Timer programmierbar und kann auf zwei ‘Sleep-Entrainment’-Seuqenzen eingestellt werden; hierbei wird der
eingestellte Klang (Rosa Rauschen oder Fibonacci) im Verlauf einer programmierten Sequenz automatisch auf ein niedrigeres Lautstärkeniveau heruntergeregelt und schließlich abgeschaltet - ideal zum Einschlafen.
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